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Iren Eichenberger, Präsidentin ÖBS
Wir haben Zug!
Unser Motto zu den Kantonsratswahlen ist mehr als stolzes Selbstbewusstsein. Eine Partei, die im Kantonsrat
und im Grossen Stadtrat gerade die Fraktions- stärke erreicht oder wenig mehr, braucht Leute mit Zugkraft,
klarer Stossrichtung und Durchhaltewillen, wenn es bergauf geht. Das soll es natürlich. Darum findet man in
unserer Wahlzeitung neben den Bisherigen und weiteren vertrauten Gesichtern auch Personen, die nicht länger
mit den Händen im Sack am Bahnhof auf den stündlichen Zug, auf wirksame Massnahmen in der Energiepolitik
und das klare Njet zum Bau weiterer Atomkraftwerke warten wollen. Bewährte Berufsleute, Eltern und engagierte
jüngere Menschen sind zu uns gestossen.
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und wollen nicht länger einer halbherzigen Klimapolitik zusehen.
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der Kanton soll vorwärts machen mit dem Ausbau erneu- erbarer Energien
und diese mit ausreichenden Mitteln unter- stützen. Man darf auch einen Schritt weiter gehen, als vom
Bund im Minimum verordnet.
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wir wollen ernsthafte Massnahmen in der Verkehrs- und der Klimapolitik.
Auch wenn wir «z'usserscht usse und änne am Rhy» sind, leben und arbeiten wir mit der
Welt verbunden. Dazu brauchen wir schlüssige Anschlüsse nach Zürich und Winterthur, zu den Toren der
Welt, aber auch bei uns, damit die Leute zu Hause abgeholt werden. Täglich, am abend und auch am
Wochenende. Die Geduld ist überstrapaziert. Neue Strassen und Tunnels sind keine Lösung bei Verstopfung.
Wir wollen freie Schienenfahrt, im Halbstundentakt!
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deshalb wollen wir aber die Menschen nicht rück- sichtslos überrollen.
Es darf nicht sein, dass Effizienz und Gewinnstreben zunehmend mehr Menschen arbeitslos machen, dass
auch der Kanton, von Wachstumsdenken getrieben permanent Steuerpolitik in Konkurrenz mit den
Nachbar- kantonen betreibt. Zu Lasten der Durchschnittsverdiener, der Familien, der Kultur oder der
Gesundheit. Trotz kräftiger Ein- nahmenüberschüsse, Sonderausschüttungen und Goldmillionen in den
letzten Jahren fehlt Geld in der Prävention, im Um- weltbereich und sinnvollen weiteren Projekten.
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Nachhaltigkeit heisst ausgewogene Finanzpolitik, Raumentwicklung,
Ver- kehrsplanung, aber auch Bildung und sorgen für die hier ansässige Arbeitswelt. Jeder Schritt muss
auf seine Auswirkungen in seinem Umfeld geprüft werden. In Schaffhausen gab es dafür ein wirksames
Modell. Die Wirkungsanalsyse, die seit 4 Jahren in einer Schublade vermodert oder gar den Umzug ins
Mühlental nicht schaffte.
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Die ÖBS hält auf vernetztes Denken, vernetzte Politik. Das hält auch unsere
breit gefächerte Parteibasis zusammen. Wir respektieren verschiedene Standpunkte.
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Liberal heisst für uns, offen sein für verschiedenste Bedürfnisse und gerade
daraus einen Gewinn für eine sinnvolle Entwicklung schaffen.
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darum sind wir fast im ganzen Kanton dabei.
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Fast, weil offenbar die Anschlüsse in den oberen und auch den unteren Kantonsteil noch nicht perfekt
funktionieren. Unsere Ideen finden zwar durchaus Sympathie und Echo, aber selber Einsteigen, mochte
zum 28. September 08 niemand. Wir fahren weiter, sobald das Signal auf grün steht.
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2008 tritt die ÖBS in den Wahlkreisen Stadt, Neuhausen, Klettgau und Reiat an.
Unsere KandidatInnen stelllen sich in der Wahlzeitung vor. Liste 5 präsentiert Leute mit Motivation und klaren
Motiven.
Was wir wollen, wusste die ÖBS quer über Stadt und Land schon lange vor dem eigentlichen Wahlherbst.
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Mir wänd 10 Prozänt und en Stadtpräsident! Die erste Etappe haben wir erreicht.
Heute starten wir zum zweiten Ziel, das nicht in den Bäumen hängt, sondern auch im verkleinerten Kantonsrat
die bisherige Anzahl Sitze bedeutet. Es darf aber durchaus mehr sein. Für die ÖBS Neuhausen lag der Sitz im
Kantonsrat 2004 schon in greifbarster Nähe. Diesmal soll es gelingen!
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