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Heinz Rether, Kantonsrat ÖBS, Thayngen/Reiat
Reiat, quo vadis?
Die Gemeinden des Unteren Reiat haben in Thayngen angeklopft und um Aufnahme gebeten. Die ÖBS
unterstützt dieses Anliegen. In unseren Reihen hat sich kein Widerstand orten lassen. Wir haben aber
vehement darauf gepocht, dass bei diesem Gemeindezusammenschluss die Datenerhebung professionell
und umfassend zu erfolgen hat. Dies nicht, weil wir den Gemeinden des Unteren Reiat misstrauten, sondern
weil es darum ging, einen möglichst hohen Kantonsbeitrag zu erlangen. Mit fast sieben Millionen Franken ist
dieses Ziel erreicht worden. Mit diesem Beitrag sind nicht alle Probleme auf einen Schlag behoben, auch die
Finanzlage in Thayngen nicht, es existiert nun aber eine gute Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Zukunft.
Klimawandel, Gesundheit, Jugendschutz, Bildung und Energieversorgung beschäftigen die ÖBS Reiat nicht
erst seit gestern, sie waren schon immer ein Anliegen. Diese zentralen Themen gilt es auch in der nächsten
Legislatur zu vertreten. In diesen Belangen kann unsere Liste mit ihrem Wissen etwas bewegen. Unsere
Vorstösse haben dazu geführt, dass der Kanton sein Energiekonzept neu überarbeitet hat und im Bereich
Alternative Energien und Hausdämmung moderne Voraussetzungen geschaffen wurden.
Die ÖBS steht für einen lebenswerten Reiat und Kanton Schaffhausen, in dem sich Wirtschaft, Konsum und
Verkehr nicht zu Lasten unseres Lebensraumes ausweiten, sondern ein sinnvollesNeben- und Miteinander
anstreben. Dazu gehört neben gutem Wohnangebot und Arbeitsplätzen vor Ort, auch eine intakte Natur als
Naherholungsraum. Mit der geplanten Biberrenaturierung auf Thaynger Gebiet, wird diesem Bestreben Folge
geleistet. Es gibt aber noch viel zu tun in diesem Bereich, auch auf kantonaler Ebene.
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