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Bernhard Egli, Kantonsrat ÖBS, Schaffhausen
Schaffhausen, die grüne Region am Rhein - wie lange noch ?
Bevölkerungszuwachs, Bauboom und Verkehrszunahme wird propagiert, um Lebensstandard und Moneten zu
mehren. Das geht aber meist zulasten von Natur und Umwelt. Denn mit jedem Ausbau des Strassennetzes,
mit jeder Grossüberbauung und jedem Bevölkerungswachstum droht ein Stück Natur und ein Element der
Lebensqualität verloren zu gehen. Das Schlagwort der grünen Region Schaffhausen darf nicht nur als Feigenblatt
bei grossen Bauprojekten dienen. Der Sucht nach «immer mehr, immer grösser, immer breiter«
wollen wir Alternativen gegenüberstellen:
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Die ÖBS will, dass wir mit unserer grünen Region vorankommen und auch bekannt werden in der ganzen
Schweiz. Unsere Vision für die Region Schaffhausen ist die Schaffung eines Regionalen Naturparks oder gar
eines UNESCO-Biosphärenreservates im Laufe der nächsten Jahre.
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Aber auch im Kleinen wollen wir eine laufende Verbesserung der Lebensqualität erreichen. Für Familien
mit Kindern ist die Durchgrünung der Wohnquartiere mit sicheren Schulwegen und genügend Spielflächen
für Kinder, nicht nur für Sportverbände, entscheidend.
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Die natürliche Artenvielfalt bewahren und fördern sind wir unseren Kindern gegenüber verpflichtet. Sie
bereichert auch unser tägliches Leben, wenn wir nur unsere Sinne für die Naturschönheiten schärfen.
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Unsere Landwirtschaft soll konsequent zu mehr Ökologie und Produktion hochwertiger Nahrungsmittel
gefördert werden. Wir schätzen Lebensmittel, die stark und nicht krank machen. Wir wollen landwirtschaftliche
Produkte aus der Region konsumieren, welche strenge Tierschutzvorschriften einhalten; wir wollen deklarierte
Produkte, welche nicht gentechnisch verändert und hormoninfiziert ist.
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Umweltschutz ist für uns selbstverständlich und keine lästige Schikane. Gewisse Schmutzfinken brauchen
leider klare Leitplanken, damit wir auch weiterhin das Schaffhauser Trinkwasser unbesorgt trinken können,
damit unsere Luft auch weiterhin ohne Schutzmaske eingeatmet werden kann.
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