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Bernhard Egli, Grossstadtrat ÖBS, Schaffhausen
Schaffhausen, die grüne Region am Rhein entwickelt sich
Bevölkerungszuwachs, Bauboom und Verkehrszunahme wird propagiert, um Lebensstandard und Moneten zu mehren.
Das geht aber zulasten von Natur und Umwelt. Der Sucht nach «immer mehr, immer grösser» wollen
wir Alternativen gegenüberstellen:
- Die Vision der ÖBS für unsere grüne Region Schaffhausen ist die Schaffung eines Regionalen Naturparks im
ländlichen Raum oder gar einer UNESCO-Biosphäre. Die Stadt als Zentrum des Kantons Schaffhausen soll sich
neben der Agglopolitik auch für die Förderung der Naturräume einsetzen. Ein gutes Beispiel ist der
Naherholungs- und Naturschutzraum Eschheimertal-Griesbach mit dem erfolgreichen ersten Vernetzungsprojekt
im Kanton Schaffhausen.
Mit dem Zusammenschluss der Gemeinden Schaffhausen und Hemmental wird die Pflege der Kulturlandschaft
Randen zu einer wesentlichen Aufgabe der Stadt, durch ihre Hemmentaler Bauern. Landwirte, Konsumenten
und Erholungs- suchende sollen durch gezielte Förderung (Schaffhauser Markt) gegenseitig profitieren.
- Bei der Attraktivierung des Rheinufers und der Rheinuferstrasse sollen machbare Visionen angestrebt
werden. Überrissene architektonische Zauber- kunststücke bringen uns nicht weiter. Mit einer Tieferlegung
und teilweisen Überdeckung der Rheinuferstrasse mit einzelnen nutzbaren Bauten soll die Stadt wieder
Zugang zum Rhein erhalten.
- Statt eines Ausbaus der J15/A4 auf vier Spuren soll eine konsequente Förderung des Bahnverkehrs angestrebt
werden: dringend ist der Ausbau des Bahnhofs Herblingen, den die ÖBS seit langem fordert. Die Stadt
Schaffhausen soll im Viertelstundentakt auf den Linien Schaffhausen-Thayngen, Schaffhausen- Klettgau
und Schaffhausen-Stein am Rhein vernetzt werden.
- Auch im Kleinen wollen wir eine Verbesserung der Lebensqualität erreichen. Für Familien mit Kindern ist
die Durchgrünung der Wohnquartiere mit sicheren Schulwegen und genügend Spielflächen für Kinder entscheidend.
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