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Iren Eichenberger, Präsidentin ÖBS
ÖBS - damit es im Paradies nicht zu eng wird!
Beim 4. Wahlkampf in diesem Halbjahr und einem in den USA weiss man es ohne Blick auf ein einziges Plakat:
Alle Parteien sind für mehr Bildung, für Frauen- und Jugendförderung, für mässige oder weniger Steuern,
für gesunden Wettbewerb, für Ökologie, für mehr Schienenverkehr und den Ausbau der Strasse. Alle sind
wirtschafts- und bildungsfreundlich und wollen weniger Gesetze. Aber keiner hat Angst um's Paradies.
Wir schon. Man darf unser Paradies nicht verteufeln. Faktisch aber fahren auf allen Hügeln und Strassen
Bagger auf, es wird gebaut wie noch nie und dies im Kampf um potente Ansiedler. Es wird eng im Paradies,
das lässt uns nicht kalt. Verdichtetes Bauen ja, aber immer mit Anstand und Respekt vor dem, was schon da
war und den «Eingeborenen», die im Quartier leben. Ihre Schrebergärten, Fussballplätze und
grünen Lugen sind lebenswichtige Oasen für Menschen Vögel, Kleintiere und Pflanzen. Wir wollen das Paradies
nicht mit Beton vollklotzen und hüten uns vor dem Zugriff auf die letzten Rebhänge am Rhein.
Es wird eng in der Stadt. Die Börsenberichte verheissen auch für die Stadt keine üppigen Zeiten und dennoch,
will eine Mehrheit im Kantonsparlament Steuersenkungen, die auch die Gemeinden treffen. Die ÖBS widersetzt
sich überrissenen Forderungen, die uns das Wasser abgraben. Das Paradies braucht sein Manna, Wir wollen die
Stadt nicht auf Diät setzen.
Es wird eng im Stadtparlament. Der Sesseltanz um 35 Sitze bedeutet Reduktion um ein Drittel. Die ÖBS gibt
dieser Mathematik nicht kampflos nach. Wir setzen uns ein für eine starke Präsenz, auch nach den Wahlen.
Mit rund 11 % der Stimmen lägen 4 Sitze drinn und den 5. verschenken wir nicht freiwillig. Die ÖBS wird im
Wahlkampf präsent sein, auch wenn es im November kalt ist im Paradies.
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