|
Martin Roost, Grossstadtrat parteilos, Schaffhausen
Schulpolitik- auch ein städtisches Thema
Im Mittelpunkt der Schule steht das Kind. Jede Schülerin und jeder Schüler soll entsprechend der
individuellen Lernvoraussetzungen in einem angstfreien Klima lernen und optimal gefördert werden.
Die integrative Schulform darf aber auf die Qualität des Unterrichtes keinen markanten Einfluss
haben. Deshalb muss die Umsetzung einfühlsam und zielgerichtet sein. Die Kostenoptimierung darf
dabei nicht die tragende Rolle spielen.
Die Volksschule wird in der laufenden Legislatur zu einem zentralen Thema der kantonalen (neues
Schulgesetz) und nationalen Politik (HarmoS). Aber auch in der Stadt Schaffhausen müssen wichtige
schulpolitische Entscheidungen gefällt werden. Eine vernünftige und weitsichtige Schulraumplanung
wird dabei von grosser Bedeutung sein. Dabei sollten zu grosse Schulzentren vermieden werden. Ebenfalls
soll unseren Kindern ein möglichst sicherer und zumutbarer Schulweg gewährleistet werden.
Der Ausbau der Primarschule Breite soll dabei prioritär behandelt werden.
Die geleiteten Schulen müssen möglichst bald flächendeckend umgesetzt werden. Dabei sollte unbedingt
darauf geachtet werden, dass die Lehrkräfte vom immer zunehmenden administrativen Aufwand entlastet
werden und sie sich wieder vermehrt dem Kerngeschäft «Schule geben» widmen können.
Sportpolitik
Eine gute Infrastruktur und aktive Vereine sind ein wichtiger Aspekt für das Wohnortsmarketing. Dabei
sollte eine unbürokratische, faire und transparente Abgabe der Sportanlagen an die Vereine das Ziel sein.
Die Stadt soll vor allem Sportvereine fördern, welche in der aufwendigen Kinder- und Jugendausbildung
tätig sind.
Analog zur städtischen Kulturförderung sollte die Öffentlichkeit über die ge- währten Mittel der
Sportförderung informiert werden.
|