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Lotti Winzeler, Grossstadträtin ÖBS, Schaffhausen
Wohnen in der Stadt Schaffhausen
Lebensqualität für alle Generationen, dafür setzet sich die ÖBS ein. Qualität vor Quantität. Die Stadt
Schaffhausen soll Familien mit Kinder, Jugendlichen und auch älteren Menschen ein attraktiver Wohnort sein.
Quartierarbeit
Eine gute Durchmischung der Quartiere von Jung und Alt, Schweizer/innen und Ausländer, sind bei der
Quartiersentwicklung zu beachten. Mit einer guten Durchmischung der Quartiere soll das gegenseitige
Verständnis für die unterschiedlichen Interessen gefördert werden. Der Ansatz der Quartiersarbeit,
inkl. der Jugendarbeit, wie sie im Gebiet Herblingen, Birch, Altstadt und Hochstrasse umgesetzt wird,
wird von unserer Partei unterstützt.
Attraktiver Wohnort für Familien
Damit die Stadt SH für Familien attraktiv ist, sind genügend ausserfamiliäre Kinderbetreuungsplätze
zu sichern, ist die Durchgrünung der Wohnquartiere zu erhalten und zu fördern und genügend Spielflächen
zu sichern, welche die Fantasien der Kinder anregen.
Kulturelle Angebot
Auf das vielseitige kulturelle Angebot für alle Generationen können wir stolz sein. Vor allem gilt es
die Jugendlichen daran partizipieren zu lassen. Damit wird bewirkt, dass neue Ideen ins kulturelle Angebot
aufgenommen werden und somit unsere Stadt kulturell am Puls des Lebens bleibt.
Die Altstadt als multifunktionaler Raum
Die Altstadt hat Zentrumsfunktion und ist als solche sehr beliebt. Der multifunktionaler Raum soll als
solches erhalten bleiben. Damit jedoch die Lebensqualität für die Bewohner dieses Quartiers gewährleistet
ist, sind die Auflagen bezüglich Lärmemissionen einzuhalten und von den Behörden durchzusetzen. Auch der
Suchverkehr ist mit griffigen Massnahmen zu eliminieren. In erster Linie sind der Langsamverkehr und der
ÖV zu fördern, in zweiter Linie die geplanten peripheren Parkhäuser, damit die Altstadt vom Individualverkehr
entlastet wird.
Die Chancen der demografischen Entwicklung nutzen
Als zweitälteste Stadt in der Schweiz ist die demografische Entwicklung bei allen Parteien ein Thema.
Leider wird diese immer nur als negativer Aspekt thematisiert: Alt gleich pflegebedürftig und verursacht
der Stadt viele Kosten. Es wird vergessen, dass Menschen ab 50 eine grosse Kaufkraft besitzen und nach der
Pensionierung noch ein langer Lebensabschnitt von unbeschwerten Jahren bevorsteht. Die Seniorinnen und
Senioren sind als Chance zu betrachten sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer Hinsicht. Es gilt
das Potential dieser Menschen abzuholen und für alle Generationen zu nutzten. Als weiteres soll dieser
Generation ein vielfältiges barrierefreies Wohnangebot zur Verfügung stehen damit sie ihre oft zu gross
gewordenen Einfamilienhäuser an Familien mit Kindern weitergeben können.
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